Konzert zum Jubiläum

Am Samstag, 25. Mai geben die BORDSTEINSCHWALBEN aus Heidelberg im Rahmen der Jubiläumsausstellung des Künstlerbunds im Kulturhof Flachsgasse ein Konzert – der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr.

Im Jahr 2016 trafen sich Sängerin Pau di Capelli und Gitarrist Christian Leupold zu ersten Mal zum Musizieren draußen in der Natur. Seitdem hat sich die Band um viele hervorragende Musiker erweitert: 2019 gesellte sich Heribert Beckmann am Bass dazu (parallel Gitarrist in der Weltmusik-Kombo Prisma Project). 2020 kamen dann zunächst Georg Schaller und, nach dessen Weggang 2022 nach Berlin, Jan Thus (parallel bei der Impro-Funk-Rap Band The Fermentations) am Schlagzeug dazu.

Im Frühjahr 2023 brachte die Band ihre erste EP heraus, die vom Dezernat Kultur – und Kreativwirtschaft der Stadt Heidelberg gefördert wurde. Kurz darauf folgte eine Einladung in die Radiosendung „Lieder und Worte“ der Liedermacherin Inga Bachmann.

Die Band hat regelmäßig Auftritte, plant jedoch im Sommer eine erste Tour längere Tour um ihr Album zu promoten. Zusätzlich ist geplant, dieses Jahr eine weitere Single und mindestens ein Musikvideo zu releasen.

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Kunstverein mit neuem Vorstand

Der Kunstverein Speyer hat einen neuen Vorsitzenden: Hansjörg Eger. Er löst Klaus Fresenius ab.

Im Rahmen der turnusmäßig anstehenden Wahlen, die von Barbara Fresenius geleitet wurden, hat die Versammlung Hansjörg Eger zum neuen Vorsitzenden und Nachfolger von Klaus Fresenius gewählt. Alle Vorstandsmitglieder standen zur Wiederwahl zur Verfügung und wurden einstimmig wiedergewählt, bis auf Gabriele Fischer, die sich für den Abend entschuldigen musste. Für sie wurde der Assistent der Geschäftsleitung Noah Claus aufgrund seiner bisherigen Erfahrungen in den Vorstand gewählt.

Lua Thai vom Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasium hat den Abitur-Preis des Kunstvereins in den Räumen des Kunstvereins Speyer erhalten. Sie konnte den Preis in Begleitung ihrer Familie sowie ihres Fachlehrers Markus Sandhoff vom Hans-Purrmann-Gymnasium und der Schulleiterin Lenelotte Möller aus den Händen der wiedergewählten stellvertretenden Vorsitzenden Ilse Zink in Empfang nehmen. Außerdem waren auch Arbeiten von Lua Thai ausgestellt. Zuvor war die Mitgliederversammlung von vielem Dank geprägt. Ein Dank ging an alle, die bei den Ausstellungen geholfen haben, und an die Sponsoren, die den Kunstverein unterstützen. Ein besonderer Dank ging an den ehrenamtlichen Geschäftsführer Hans-Peter Rottmann, der die Geschäfte seit 1996 führt. Der Dank zeigte sich in der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft. Rottmann versicherte, dass er die Geschäftsführung weiterführen wird. Ein weiterer Dank ging an den sich nicht mehr zur Wiederwahl stellenden ersten Vorsitzenden Klaus Fresenius. Nach 30 Jahren als Vorstandsmitglied und hiervon sechs Jahren als erster Vorsitzender sprach ihm die Stellvertreterin Ilse Zink den verdienten Dank aus. Dabei hat sie auch an die Ehefrau Barbara Fresenius gedacht, die sich ebenfalls über einen Blumenstrauß freuen durfte.

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Lua Thai bekommt Abi-Preis 2024

Der Kunstverein Speyer freut sich über eine neue Abiturpreisträgerin und gratuliert der diesjährigen Preisträgerin Frau Lua Thai, die ihr Abitur am Friedrich-Magnus-Schwerd- Gymnasium abgelegt hat. Seit 2008 schreibt der Kunstverein jährlich einen Preis für Abiturientinnen und Abiturienten in Speyer aus. Die Preisträgerin wurde aus mehreren Bewerbungen ausgewählt.

Die Jury bestand aus den Mitgliedern des Vorstandes. Der Preis ist mit einem Gutschein des Künstlerbedarfs Boesner in Mutterstadt und einer 5-jährigen Mitgliedschaft im Kunstverein verbunden. Eine Präsentation der Arbeiten der Preisträgerin in etwa einem Jahr ist fest geplant. Wir wünschen Lua Thai weiterhin viel Erfolg in ihrem künstlerischen Schaffen

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ARTSHOP eröffnet

Der Kunstverein ist im Besitz von einer Vielzahl von Kunstwerken, die er in früheren Jahren als Jahresgaben seinen Mitgliedern angeboten oder von Künstlerinnen und Künstlern als Kommissionsware erhalten hat. Diese im Archiv schlummernden „verborgenen Schätze“ wollen wir der Öffentlichkeit erneut anbieten. Dank einer finanziellen Unterstützung der Kulturstiftung des Bundes und der Länder können wir nun den ARTSHOP präsentieren. Hierin sollen die Bestände sukzessive zum Erwerb angeboten werden.

Die technische Abwicklung hat Michael Lauter übernommen, für den Kunstverein zeichnet der Geschäftsführer Hans-Peter Rottmann verantwortlich. Die Abwicklung läuft über unser Sekretariat. Nähere Angaben zum Artshop finden sich hier >> https://kunstverein-speyer.de/artshop-2024/

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Abi-Preis 2023 an Leah Gerlow-Weiss verliehen

Oberstudienrätin Franziska Weber, Preisträgerin Leah Gerlow-Weiss und Vorstandsmitglied Gabriele Fischer

Bei der Eröffnung der Ausstellung „Fehlerquellen“ am letzten Sonntag im Kunstverein wurde auch der Abiturientenpreis 2023 für Bildende Kunst überreicht. Den Preis lobt der Kunstverein seit 2008 alljährlich aus. Preisträgerin ist diesmal die 18-jährige Leah Gerlow-Weiss vom Edith-Stein-Gymnasium. Sie hat die Jury vor allem mit ihren Charakter- und Körperstudien überzeugt.
Dem Urkundentext ist zu entnehmen, dass sich Schülerinnen und Schüler der zum Abitur führenden Schulen in Speyer und Schifferstadt beteiligen konnten. Bildende Kunst scheint eine weibliche Domäne zu werden, denn ausnahmslos Schülerinnen, und zwar acht an der Zahl, haben Bewerbungsmappen eingereicht. Nach Auskunft der zweiten Vorsitzenden Ilse Zink fiel das Urteil der aus sieben Vorstandsmitglie- dern des Kunstvereins bestehenden Jury zugunsten der Preisträgerin einstimmig aus. Dies unterstrich Vorstandsmitglied Gabriele Fischer bei der Aushändigung der Urkunde. Im Leistungskurs Bildende Kunst hätten die Lehrkräfte das herausragende Talent der Schülerin schnell erkannt und entsprechend gefördert, betonte Fischer. Maßgeblichen Anteil an der Förderung hatte Oberstudienrätin Franziska Weber, die als Kunstlehrerin den Leistungskurs Bildende Kunst am Nikolaus-von-Weis-Gymnasium leitete.
Im Fall von Leah Gerlow-Weiss wurde der Kurs in Kooperation mit ihrer Schule am Nikolaus-von-Weis- Gymnasium durchgeführt. Dotiert ist der Preis mit einem Materialgutschein im Wert von 200 Euro, gestiftet vom Fachhandel für Künstlerbedarf Boesner GmbH in Mutterstadt. Zudem bietet der Kunstverein für die Zeit der beruflichen Ausbildung fünf Jahre lang eine kostenlose Mitgliedschaft an.
Im Rahmen einer der üblichen Wechselausstellungen beim Kunstverein ist außerdem die Präsentation der eingereichten Arbeiten vorgesehen. Über den Zeitpunkt wird noch entschieden. Dann hat vermutlich bereits ein Ortswechsel der noch in Römerberg lebenden Preisträgerin stattgefunden, Mit dem Berufsziel „Game Artist“ will sie ab Herbst Intermedia Design an der Hochschule Trier studieren.

Nikolaus Meyer in der Schwetzinger Zeitung vom 22. August 2023

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Noah Claus neuer Assistent des Vorstands

Seit Juli haben wir ein neues Gesicht im Büro des Kunstvereins: Noah Claus. Herr Claus ist 23 Jahre alt und Student der Politikwissenschaft und Geschichte an der Universität Heidelberg. Seit letztem Jahr ist er Mitglied und seit diesem Jahr auch Beirat in unserem Kunstverein. 

Als neuer Assistent des Vorstands und Nachfolger von Joachim Pfaffmann ist Herr Claus jeweils donnerstags und freitags von 08:00 Uhr bis 13:00 Uhr im Büro des Kunstvereins anzutreffen.

Zu seinen Aufgaben gehört z.B. die Mitorganisation der Ausstellungen, die Erledigung der laufenden Korrespondenz, die Protokollführung bei den Vorstandssitzungen sowie die Führung der Mitgliederdatei.

Falls Sie Fragen an den Kunstverein oder Interesse an einer Mitgliedschaft haben, können Sie sich gerne an Herrn Claus wenden. Er ist zu den genannten Zeiten im Büro ansprechbar, per Telefon (06232/919 858) sowie per E-Mail (info@kunstverein-speyer.de) zu erreichen.

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Künstlergespräch mit P.H.Steiner

Fotos H.W.Gahmig

Am Samstag, 8. Juli 2023 um 15:30  Uhr fand in der aktuellen Ausstellung GENAUGENOMMEN ein Künstlergespräch mit Philipp H. Steiner statt. Ein interessiertes Publikum bekam bei recht tropischen Temperaturen Informationen aus erster Hand. Dass Philipp H. Steiner ein vielfältig kreativer Mensch ist, erlebten die Zuhörer beim anschließenden Auftritt des Blues-Duos Steiner / Fresenius.

BLUES-DUO Philipp H. Steiner – Klaus Fresenius

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Wir begrüßen die Hörerschaft der Uni Speyer

Der Kunstverein Speyer begrüßt die Hörer des neuen Semesters der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer. 
Wir laden herzlich in unsere Räume ein, der Eintritt ist frei.
Unsere Adresse ist Flachsgasse 3, Kulturhof.  
Öffnungszeiten sind Di bis So 11 bis 18 Uhr. 
Wir sind bei Facebook, Instagram und haben eine Homepage. Selbstverständlich werden unsere Ausstellungseröffnungen auch in der Presse angekündigt. 
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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Philipp H. Steiner nimmt es genau

GENAUGENOMMEN heißt die Ausstellung des Mainzer Malers und Grafikers Philipp H. Steiner, die der Kunstverein am 11. Juni eröffnet. Im Mittelpunkt seiner Aquarelle, Zeichnungen, Acryl- und Ölbilder steht die alltägliche menschliche Wirklichkeit, dabei geht der Künstler jedoch weit über eine fotorealistische Darstellung hinaus.

Philipp H. Steiner  wurde am 4. 10. 1953 in Ludwigshafen am Rhein geboren.

Er begann seine Karriere nach dem Studium der Kunst an der Universität Mainz als freischaffender Künstler für Magazine wie „Geo“, „Stern“ oder „Die Zeit“, machte sich einen Namen als gesuchter Illustrator renommierter Werbeagenturen. Philipp H. Steiner ist Mitglied der Münchner Sezession und des Künstlersonderbundes in Deutschland. 

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Arbeiten direkt aus Kanada

Am vergangenen Montag sind die Arbeiten von Theresa Möller im Kunstverein eingetroffen. Die Künstlerin brachte ihre neuesten Arbeiten für ihre Ausstellung ENTANGLEMENTS persönlich nach Speyer.  Sind die kleineren Arbeiten gerade mal 40,5 x 51 cm groß, so messen die größeren Arbeiten stattliche 190 x 240 cm. Im Kunstverein Speyer wurden die Leinwände auf Keilrahmen gezogen. Vorstandsmitglieder Bianca Hoffmann und Tobias Müller kümmerten sich um den Aufbau. Am Sonntag 26. März 2023 um 11 Uhr ist die Ausstellungseröffnung.

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Theresa Möller im Kunstverein

Unter dem Titel „Entanglements“ stellt Theresa Möller vom 26.03. bis 28.05.2023 aus

„In meiner Malerei gehe ich der sinnlichen Farben- und Formenvielfalt, aber auch der tiefen Verletzlichkeit und ambivalenten Gebrochenheit sich verändernder kulturell geformter Naturlandschaften nach. Ich interessiere mich für die tragische Verstrickung und unauflösbare Interdependenz von natürlicher Entwicklung und kultureller Formung im Kontext des beschleunigten Wandels gesellschaftlicher Naturverhältnisse.
Ausgangspunkt meiner künstlerischen Arbeit sind alltägliche Eindrücke und Erfahrungen: ich bin erfasst von visuellen Eindrücken meiner Umgebung, von der Pracht der Farben, Formen und der reichen Fülle wunderschöner Details, und gleichzeitig getroffen von der Fragilität unserer Lebenswelt und der destruktiven Wucht ökologischer Transformationen und Krisen.
Der Wald ist für mich künstlerisch besonders reizvoll, denn hier finde ich etwas, das ich in meiner Bildsprache wiedergeben kann: Struktur und Unordnung; Diversität, Wiederholung und Formenreichtum; Kraft, Destruktivität und Zartheit.
Im malerischen Prozess interessiere ich mich weniger für das in der Natur Vorgefundene und Ursprüngliche als für das Uneindeutige und die vielfältigen Verknüpfungen unterschiedlicher Formen und Strukturen. Ich liebe es, völlig zu versinken in der Beschäftigung des Auftragens der Farbe auf die Bildfläche. Ich folge der Eigenlogik der Malerei und treibe die Figuren und Anordnungen mit den Mitteln der Malerei über sich hinaus. Einige Motive und Formen bleiben anschlussfähig an die Erfahrung der Wirklichkeit, gleichzeitig verschwindet je nach Betrachtung das eindeutig Greifbare; Schönheit und Ruhe können in Verunsicherung oder Unbehagen übergehen.
Auf der großformatigen Leinwand lasse ich die ästhetische Ausdruckskraft und Erhabenheit der Farben, Formen und Konstellationen zum Ausdruck kommen. Ich interessiere mich für die uneindeutigen Übergänge und Verbindungen von kultureller Formung und organischer Entwicklung, von Gegenständlichkeit und Abstraktion, von wiederkehrender Entstehung und
unausweichlichem Zerfall.“
Theresa Möller

Tangle II (2021) VG Bildkunst

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Abipreis 2022/2023

Der Abipreis 2022/2023 wird wieder vergeben. Die Bewerbung erfolgt auf Vorschlag der Kunsterzieher/innen, der zum Abitur führenden Schulen Speyers und Schifferstadts. Jede Schule kann maximal 2 Bewerber/innen nennen. Die Bewerbungsmappen müssen bis zum 16.12.2022 beim Kunstverein Speyer e.V. eingegangen sein. Nähere Informationen zum Bewerbungsverfahren findet man hier

Hannah Braun – Abipreis 2022

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Hinein in die Tiefe des Bildes

Ab 25. September präsentiert Tomomi Morishima im Kunstverein Speyer seine Arbeiten. Der Künstler wurde 1984 in Paris geboren. Während Kindheit und Jugend lebte er in Hiroshima. Sein 2002 in Tokio begonnenes Kunststudium setzte er ab 2006 in Karlsruhe bei Prof. Helmut Dorner fort. 2012 erhielt er den Meisterschülerpreis des Freundeskreises der Kunstakademie Karlsruhe. Heute lebt und arbeitet er in Karlsruhe.
Tomomi Morishima erzählt keine Geschichten, sondern reicht seinem Publikum Kompositionen aus den Elementen Architektur, Landschaft und Figur, die einer großzügigen Interpretation überlassen bleiben. Zur Ausstellungseröffnung am Sonntag, 25. Sept. 2022, 11 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.
Begrüßung: Klaus Fresenius, Vorsitzender
Musik: Diego Jascalevich, Charango
Einführung: Dr. Bernhard Serexhe

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Purrmann-Preis 2023

Am 11. Februar 2023 wird die Stadt Speyer den mit 6.000 Euro sowie einer eigenen Publikation dotierten Förderpreis „Hans-Purrmann-Preis der Stadt Speyer für Bildende Kunst“ zum 21. Mal vergeben.                           
Die Vergaberichtlinien sowie das Bewerbungsformular können unter www.speyer.de/purrmann-preise abgerufen werden.

Die Ausschreibungsinformationen gibt es auch als PDF >> DOWNLOAD

Der „Hans-Purrmann-Preis der Stadt Speyer für Bildende Kunst“ soll, so der ausdrückliche Wunsch von Hans Purrmann, an förderungswürdige junge Künstlerinnen und Künstler verliehen werden, die vergleichbar den Lebensstationen Hans Purrmanns (Geburt in der Pfalz, Lebens- und Arbeitsstationen in München, Berlin, Paris, Rom, Florenz, aber auch der Schweiz sowie dem Bodensee) einen europäischen Blick und Bezug, aber auch einen Bogen von europäischen Metropolen und ländlichen Räumen aufweisen. Jeder, der diese Bedingung erfüllt und das 35. Lebensjahr noch nicht überschritten hat, kann sich während der Ausschreibungsphase um den mit einem Preisgeld in Höhe von 6.000 € sowie einer eigenen Katalogpublikation dotierten Förderpreis bewerben. 

Der „Große Hans-Purrmann-Preis der Stadt Speyer“ wurde von der Hans Purrmann Stiftung ins Leben gerufen. Für diesen mit 20.000 € dotierten Preis werden ca. 50 renommierte Künstlerinnen/Künstler, Kuratorinnen/Kuratoren und Kunstkritikerinnen/Kunstkritiker mit internationaler Erfahrung um einen Nominierungsvorschlag gebeten. Eine Selbstbewerbung ist nicht möglich.

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Mitgliederversammlung

Hannah Braun ist die diesjährige Abiturpreisträger

In der diesjährigen Mitgliederversammlung vom 11. Mai 2022 wurde zuerst die diesjährige Abiturpreisträgerin Hannah Braun vorgestellt und geehrt.

Der Geschäftsführer Hans-Peter Rottmann berichtete danach über den Jahresabschluss 2021, die Rechnungsprüfer verlasen ihren Prüfungsbericht, welcher keine Beanstandungen ergab. In der nachfolgenden Aussprache wurde der Vorstand entlastet.

Daraufhin wurde der gesamte Vorstand und die Rechnungsprüfer einstimmig für 2 weitere Jahre gewählt. 

Die Versammlung beschloss bei 4 Enthaltungen ohne Gegenstimmen eine Beitragserhöhung. Die Beiträge erhöhen sich für Einzelmitglieder auf 40.-€, für Ehepaare auf 50.-€ und für Körperschaften auf 100.-€. Der ermäßigte Mitgliedsbeitrag bleibt bei 15.-€.

Der Kunstvereinsvorstand bei der Mitgliederversammlung 11. Mai 2022

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Kunstpreis 2022 an Hannah Braun

Der Kunstverein Speyer hat aus mehreren Einreichungen den Abiturpreis 2022 verliehen. Dieser Kunstpreis wird jährlich ausgeschrieben für Schüler:innen aller zum Abitur führenden Schulen in Speyer und Schifferstadt und geht in diesem Jahr an Hannah Braun aus Mutterstadt. Hannah Braun hat in diesem Jahr am Paul-von-Denis-Gymnasium/Schifferstadt Abitur gemacht. Kunsterzieherin in der Oberstufe war Frau Schröer.

Die Jury bei der Arbeit

Der Vorstand des Kunstvereins bildete die Jury, welche aus 5 eingereichten Mappen die Preisträgerin bestimmt hat. Den Kunstpreis gibt es seit 2008, er ist dotiert mit 200 €, gesponsert von boesner GmbH, Mutterstadt, Fachgeschäft für Künstlerbedarf. Diese Firma sponsert bereits zum zweiten Mal großzügig den Abiturpreis des Kunstvereins Speyer. Außerdem gehört zu dem Preis die unentgeltliche Mitgliedschaft im Kunstverein Speyer für fünf Jahre. Hannah Braun wird die Gelegenheit erhalten, eigene Werke im Gebäude des Kulturhof zu präsentieren.

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Jahresversammlung 2021

In der diesjährigen Jahresversammlung am 9.11.21 gab der Vorstand einen Überblick über die Aktivitäten des vergangenen Jahres, die durch die Corona-Lage unter schwierigen Bedingungen trotzdem mit einigen bemerkenswerten Ausstellungen aufwarten konnte. Nach der anschließenden Aussprache wurde der Vorstand entlastet. Petra Zachmann wurde als Nachrückerin für Claudia Stamatelatos einstimmig gewählt.

Um interessierten Kunstfreunden unsere Ausstellungen auch online erlebbar zu machen, wird zukünftig ein ausstellungsbegleitender Video-Clip produziert und über die Medienkanäle (Homepage/Youtube/Instagram) veröffentlicht. Selbstverständlich werden unsere Ausstellungsbesucher auch im Kunstverein vor Ort den Film sehen können und so – unabhängig von einer Einführung – informative Einblicke zur laufenden Ausstellung bekommen.

Finanziell ermöglicht wird dieses Projekt durch den Digitalisierungfonds des Bundes.

Hier der aktuelle Videoclip zu unserer laufenden Ausstellung „Stadt der Zeichnung“

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Preis des Kunstvereins Speyer 2022 für Abiturienten/innen

Bis zum 17. Dezember 2021 können sich Abiturienten/innen um des Preis des Kunstvereins Speyer bewerben. Der Preis umfasst neben einer Anerkennung eine Ausstellung, der in der Mappe eingereichten Werke. Die Eröffnung wird zeitgleich mit einer Ausstellung des Kunstverein Speyer e.V. in dessen Foyer erfolgen und gemeinsam mit dieser auch beworben (Einladungen, Plakate, Pressemitteilung) werden. Ergänzt wird der Preis durch einen Gutschein der Firma Boesner / Mutterstadt und einer fünfjährigen kostenlosen Mitgliedschaft im Kunstverein Speyer e.V..

Alle weiteren Informationen können den Ausschreibungsunterlagen entnommen werden.

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20 Jahre Kulturhof Flachsgasse

Der Mut, etwas für’s Image der Stadt zu tun


Nikolaus Meyer in der Schwetzinger Zeitung und den Hockenheimer Nachrichten am 22. Juli 2021

Im Sommer 2001 eröffnet, feiert der Kulturhof Flachsgasse nun sein 20-jähriges Bestehen. Anfangs mit etwas Skepsis betrachtet, ist die Einrichtung heute aus dem Kulturleben der Stadt nicht mehr wegzudenken. Etwa 12 Millionen Euro hat der Neubau seinerzeit gekostet. Eine Investition, die sich bisher nicht amortisierte und dies auch künftig nicht schaffen wird. Aber der Kulturhof ist eine Anlageform, die sich gelohnt hat. Denn Kunst und Kultur sind nicht Init Geld aufzuwiegen. Gehören sie doch zu den Werten, die für die Lebensqualität und das Image ei- ner Stadt unverzichtbar sind. Dazu leistet der Kulturhof neben dem Rathaus einen wesentlichen Beitrag. Gleich mehrere Faktoren haben die Erfolgsgeschichte beeinflusst. Hier haben Kunstverein und Städtische Galerie, später auch die Kleinkunstbühne Zimmertheater und die Winkeldruckerey ein modernes und attraktives Zuhause gefunden. Auf dem Areal befinden sich zudem Alter Stadtsaal und Stadtratssitzungssaal, die eigene Historien haben. Warum der Kulturhof Flachsgasse mit Kunstverein und Städtischer Galerie als Plattform für Begegnungen zwischen Künstlern und kunstinteressierten Besuchern unverzichtbar geworden ist, machten Hanspeter Brohm, früherer Kulturdezernent der Stadt, und Franz Dudenhöffer, amtierender Leiter der Städtischen Galerie, im Gespräch mit unserer Zeitung deutlich. Demnach bieten die beiden Einrichtungen auf 700 Quadratmetern Wechsel- und Sonderausstellungen, Lesungen und weitere Veranstaltungen an. Fast schon legendär ist die Beteiligung an der normalerweise jährlich stattfindenden Kult(o)ur- nacht, wenn sich zahlreiche Flaneure in den Ausstellungsräumen und im Innenhof ein Stelldichein geben. Beeindruckend ist auch die Architektur mit ihrer großzügigen Verglasung. Im Foyer stellt ein transparent gestalteter Aufzug den barrierefreien Zugang ins Obergeschoss sicher.

Initiative aus dem Künstlerbund
Erste Initiativen gehen nach den Ausführungen von Brohm und Dudenhöffer auf die 1980er Jahre zurück. Wortführer waren die inzwischen verstorbenen Künstler Paul in den Eicken und Rudolf Dister, damals Mitglieder im Künstlerbund. Während der Kunstverein im Blauen Haus in der Mühlturmstraße ein Zu- hause hatte, schwebte den beiden die Errichtung einer städtischen Großgalerie im Zentrum der Stadt vor. Im Gespräch war zunächst die Alte Münze. Eine Idee, die aus bau- technischen Gründen nicht umsetz- bar war und daher nicht weiter ver- folgt wurde. Schließlich geriet das Areal hinterm Rathaus in den Fokus. Die Gemeinnützige Wohnungsbau- und Siedlungs GmbH (GEWO) über- nahm die Finanzierung, ließ die alte Bausubstanz mit meist maroden Häusern abreißen und beauftragte das Speyerer Architektenbüro Wei- ckenmeier mit der Neuplanung. Die Eröffnung des neuen Kultur- zentrums mit der nunmehr realisierten Städtischen Galerie und dem nach Standortwechsel ebenfalls dort ansässigen Kunstverein am 23. Juni 2001 stieß auf eine außergewöhnliche Resonanz. Auch der Künstlerbund, der mit Hilfe der Stadt in der Sämergasse ab 1988 eine eigene Möglichkeit für kleinere Wechselausstellungen gefunden hatte, konnte zufrieden sein. Die regionale Künstlervereinigung kann die Städtische Galerie bis heute nutzen. Bei der Vernissage zur Eröffnung und ersten gemeinsamen Präsentation von Städtischer Galerie und Kunstverein wurden Werke aus Speyerer Privatbesitz gezeigt, die den Zeitraum 1950 bis 2000 abdeckten. Bereits im Folgejahr 2002 warteten die beiden Einrichtungen mit einer Sensation auf. Zu Gast waren die Leipziger Lerchen (Neue Leipziger Schule). Zu sehen waren heute nahezu unerschwingliche Werke von Tile Baumgärtel und Neo Rauch. Die Reihe bekannter Namen und Ausstellungstitel ließe sich mit Mathilde Vollmoeller-Ptirrmann, Rolf Müller- Landau, der Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler, Pfälzische Sezession und „Die Pfalz rnalt für den Dom“ fortsetzen. Unvergessen sind prägende Persönlichkeiten wie Kunsthistoriker und Ausstellungskurator Professor Herbert Dellwing (1940 bis 2010), sowie der 2014 verstorbene Kunstexperte Clemens Jöckle, von 2001 bis 2012 Leiter der Städtischen Galerie. Wurden die Einrichtungen anfangs von der GEWO angemietet, befindet sich das Gebäudeensemble heute in städtischem Besitz. Wegen Corona hat die Stadt auf eine Jubiläumsveranstaltung verzichtet. Zu den Ausstellungshöhepunkten dürfte die Präsentation von Werken der acht Finalteilnehmer für den mit 20 000 Euro dotierten Hans-Purrmann-Preis sowie von zehn Finalisten für den mit 6000 Euro bedachten Förderpreis der Stadt Speyer zählen. Die Gewinner werden voraussichtlich am 24. September gewählt. Bis zum 24. Oktober werden die Werke dann in der Städtischen Galerie und im Kunstverein zu sehen sein. Traditionell wird hier kein Eintritt erhoben.

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DRINNEN&DRAUSSEN

Der Pforzheimer Künstler Peter Riek stellt ab 8. Juli im Kunstverein aus und präsentiert eine Welt, die uns „vertraut und gleichzeitig fremd“ erscheint. Im Zentrum seiner Arbeit steht die Zeichnung, die er in allen künstlerischen Spielarten variiert.

Vernissage entfällt leider. Der Künstler wird aber am 11. Juli ab 11.00 Uhr anwesend sein

Die Ausstellung ist bis zum 5. September zu den normalen Öffnungszeiten donnerstags bis sonntags und unter Beachtung der geltenden Bestimmungen zu besichtigen:

Der Zutritt ist nur mit einer OP- oder FFP2-Maske möglich.
Gemäß §15 Abs. 4 der 17. CoBeLVO gilt eine Vorausbuchungspflicht. Diese kann telefonisch von Montag bis Mittwoch zwischen 8 und 13 Uhr sowie während der Öffnungszeiten unter 06232/14-2399 erfolgen.

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