franz stanislaus mrkvicka

Begrüßung Gabriele Fischer | Kunstverein 
Einführung Maria Leitmeyer, M.A.

Eröffnung
So 22. Mai, 11h

Ausstellung vom 22. Mai – 17. Juli 2022
geöffnet Do – So 11-18 Uhr | Eintritt frei

Im Foyer präsentieren wir 
die Ausstellung PERMANENT WAVE
Arbeiten der Abi-Preisträgerin 2021 
Sophie Spinnler Teles

* Die aktuell gültige Einlassregelung entnehmen Sie bitte der Presse bzw. finden Sie hier

Franz Stanislaus Mrkvicka
1950 in Wien geboren,
1971 Umzug nach Passau/Ndb 
2011 Gründung einer nicht kommerziellen Galerie mit seiner Frau Eva  in Zöbing am Kamp/NÖ 
2021 Retrospektive im Museum Moderner Kunst Passau.

Weitere Informationen unter www.kunst-mrkvicka.de

Ausstellung findet in der Kulturnacht große Beachtung

Großen Publikumsandrang verzeichnete der Kulturhof Flachsgasse bei der diesjährigen Kult(o)urnacht am 10. Juni. Viele Nachtschwärmer freuten sich nicht nur an der tollen Atmosphäre zwischen Kulturhof / Flachsgasse und Alter Stadtsaal, auch die Ausstellungen des Hauses wurden gut besucht und fanden ein Publikum, dass die Gelegenheit nutzte, neben Musik, Wein und kulinarischen Schmankerln auch die Kunst zu genießen.

Fotos: Horst-Wolfgang  Gahmig

Film gibt ersten Einblick in die Ausstellung von Franz Stanislaus Mrkvicka

Film von Michael Lauter, Text und Sprecherin Maria Leitmeyer, M.A.

BILDER AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG

Fotos©Horst-Wolfgang Gahmig

 Einführung in die Ausstellung Franz Stanislaus Mrkvicka von Maria Leiteyer, M.A., Download

Bericht in der Presse:

Das älteste Bild der Ausstellung hat Mrkvicka vor 35 Jahren mit Acrylfarben auf Packpapier gemalt. Figürlichkeit und Abstraktion verschmelzen in der großformatigen Landschaftsdarstellung, die der in Passau ansässige Wiener Künstler „Sequenz“ nennt.  „Sonnenseiten zeigt er in geometrischen Farbfeldern aus Werkserien der 1990er Jahre. Diese habe Mrkvicka mit dem Ziel gemalt, „der Farbe Rot die Tiefe des Blaus zu entlocken“, erklärt der Künstler. Dafür hat er seine eigene Acryl-Wachsseifentechnik entwickelt. Bis zu 30 übereinander gelegte Farbflächen werden mit der Bürste verstrichen, Pigmente per Hand verrieben und mit Wachsseife gebunden. Eine plastische Oberfläche voller lebendig strahlender Farben entsteht auf diese Weise.  Mrkvickas künstlerische Auseinandersetzung mit der Farbe Grün begegnet dem Betrachter etwa im Landschaftsbild, das er 1996 für das Opernhaus in Weiden in der Oberpfalz gemalt hat. Die Bildidee weist auf die Etymologie des Ortsnamens hin, den Weidenbaum. Seine unbekannten Landschaften  aus jüngerer Zeit werden abstrakter, individueller, emotionaler. Er arbeite aus dem Unbewussten heraus, um es in letzter Konsequenz zu umfangen, erklärt Mrkvicka seine zunehmend sinnlichere Wahrnehmung des Lebens und der Umgebung.  In seinen zwischen 2006 und 2008 entstandenen Dämmerungsbildern  ist Licht das zentrale Element. Subtile Veränderungen im schwindenden Licht schaffen die besondere Atmosphäre, die den Zauber der blauen Stunde ausmacht. 

 

Gegenüber ergeben sich Farbexplosionen aus Form und Linie. Die horizontalen Landschaftsbilder sind ab 2011 in Mrkvickas neuem Atelier im Österreichischen Zöbing am Kamp entstanden. Seit zehn Jahren betreibt der Künstler gemeinsam mit seiner Frau die nicht kommerzielle „Sommergalerie Zöbing“ zur Förderung junger Künstler.  Musik in Bildsprache zu übersetzen ist eine Leidenschaft Mrkvickas. So hat er eine Arbeit aus dem Jahr 2013 unter dem musikalischen Einfluß eines Festivals für junge Komponisten vollendet. Später bringt er in eindrucksvollem Rhythmus vertikale und horizontale Streifen-Variationen auf die Leinwand, deren Dynamik figürliche Fragmente und auch Textpassagen einschließt. Am Ende der Galerie des Kunstvereins stellt Mrkvicka Arbeiten aus, die er seit der Corona-Pandemie gemalt hat. Darunter eine Verbeugung vor der bayerischen Künstlerkollegin Elke Zauner, die 2017 ebenfalls im Speyerer Kunstverein ausgestellt hat. Gemeinsam mit ihr hat er 2008 den Werkprozess „Tatort Rom“ initiiert. ‘Eine Ergebnis-Auswahl dieser Kooperation ist in der laufenden Ausstellung zu sehen. So eigenwillig wie seine Kunst ist  die Hängung seiner meist ungerahmten Leinwände. Mit Mrkvicka ist ein in jeder Beziehung ungewöhnlicher Künstler in die Räume des Kunstvereins gezogen. Mit seiner Brille erge- ben sich tiefe Einblicke in und neue Sichtweisen auf Natur in der Kunst. 

ELLEN KORELUS-BRUDER in der Rheinpfalz, 2. Juni 2022

BILDER DER AUSSTELLUNG

Fotos©Michael Lauter

Rückblick vorherige Ausstellung im Kunstverein

Mindestens sechs große Ausstellungen meistert der Kunstverein jedes Jahr – viel Arbeit für das Team der Kuratoren und Mitglieder des Vorstands dieser alteingesessenen Kulturvereinigung. Durch die Präsentation vorwiegend zeitgenössischer Kunst in Form von Wechselausstellungen soll neben der breitangelegten Kulturarbeit auch die Arbeit von regionalen und überregionalen  Künstlerinnen und Künstlern  gefördert werden. Auch der  künstlerische Nachwuchs soll durch spezielle Angebote unterstützt werden.

Der Kunstverein ist eine Plattform für alle Strömungen und Genres der Kunst, wobei der Schwerpunkt auf dem Werk zeitgenössischer Künstler/-innen liegt, die aus ganz Deutschland, aber auch aus dem Ausland kommen.

 

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